
2389 |
Der Fall Benjamin Soroca oder zwischen Szylla und Charybdis
Roman von Marius Oniceanu
Der Fall Benjamin Soroca oder Zwischen Szylla und Charybdis Der Roman ist in
letzter Instanz das Drama eines entwurzelten Menschen.
Der Autor stellt sich selbst gewagte Fragen und sucht die gültige Antwort!
»Das Leben«, sagt er, »kann nicht mit Buchumschlägen umfaßt werden. Es muß
ausbrechen aus dem Zwang, aus der Umfesselung. Wenn es mir gelungen ist, über
das Geschriebene hinaus ein Echo, ein Sichselbsterkennen bei meinen Lesern zu
finden, dann ist mein Ziel erreicht!« Der Roman behandelt das Schicksal eines
modernen Odysseus, der sich zwischen Szylla und Charybdis - lies »Ost und West«
- nicht wie sein antikes Vorbild retten kann, denn er ist keine Legende, sondern
ein Mensch unserer Zeit. 1986, 194 Seiten, Hardcover, ISBN
3873541483 |

2379 |
Dracula von Marius Oniceanu
Kreuzritter Legende Wahrheit,
mit einigen Abbildungen
Dracula - man
darf ihn wohl als eine beliebte Schreckens gestalt bezeichnen:
»beliebt« bei jenen, die den Horror lieben. Eine fragwürdige Liebe! Und
mehr als fragwürdig ist der darin gepflegte Umgang mit der Wahrheit, die
kaum mehr bekannt ist. Das aus Geschäftemacherei geborene Trugbild einer
anders gewesenen Persönlichkeit der europäischen Geschichte hat deren
wahres Charakterbild restlos überlagert. Es ist das Verdienst von Marius
Oniceanu, es heute für den deutschsprachigen Raum auf sich zu nehmen,
nach der Wahrheit zu schürfen und ein bereits verwurzeltes Trugbild zu
revidieren. Vlad Tepes, alias Dracula, Fürst
der Walachei während des 15. Jahrhunderts, hat es verdient,
auch über das heutige Rumänien hinaus revidiert zu werden.
1985, 244 S., einige Abb., ISBN
3873541351
(Es sollten wohl zwei weitere Bände
des Autors zu Dracula folgen - gemäß Ankündigungen des Verlages; Nach
meinen bisherigen Recherchen sind diese Folgebände nicht erschienen.) |

2390 |
Rhapsodie in Bluff und andere Erzählungen
von Marius Oniceanuillustriert von MATEI CHINTILA Marius Oniceanu hätte seine Folge von satirischen Erzählungen (man könnte sie
auch Prosa-Fabeln nennen) mit Untertiteln versehen können, indem er den
Wahlspruch Y. Santeuils "Castigat ridendo mores“ oder in unserer Sprache " Sie
bessert die Sitten lachend", benützt hätte.....
1988, 128 Seiten, ISBN 3873541718 |

2380 |
Das Geheimnis des Zamolxis oder Die
Chance
(Liebes-)Roman von Marius Oniceanu
Wie im Roman »Der Fall Benjamin Soroca« basiert dieses Buch auf
selbstbiografischen Erlebnissen, die nicht nur für den rumänischen
Lebensraum, sondern für alle Länder des sozialistischen Lagers
Gültigkeit haben!
Als Ureingesessener eines Landes mit eigener Geschichte, Kultur und
Mythologie hat der Autor diesen Roman gestaltet. Er ist nicht nur
gebürtiger Rumäne, sondern auch Augenzeuge der stalinistischen Ära und
ihrer Opfer, wie die Helden seines Buches und ebenso wie sie Nutznießer
der Chance, jene Ära zu überleben. Das Wunder geschah, trotz
Unterdrückung, gewaltsamer Indoktrinierung und Vernichtung des Ichs
durch die Wiedergeburt eines mythologischen Bildes, das der obersten
Gottheit der Geto-Daker, der Vorfahren des rumänischen Volkes vor der
Romanisierung, Zamolxis.
In der Vorstellung von Zamolxis führt der Weg zur Unsterblichkeit nicht
über die Seelenwanderung, da die Seele göttlichen Wesens ist, jenseits
von Materie und Fleisch und sich ohne Zwischenschwellen in die Sphäre
der obersten Gottheit erhebt.
Der Roman beschreibt den Weg, den die drei Hauptpersonen, Glad, Dora und
Amadeus, zurücklegen müssen, scheinbar von den Gesetzen der
Seelenwanderung unterjocht, um schließlich durch das urväterliche Gesetz
des Zamolxis erlöst zu werden.
1987, 271 Seiten, ISBN 3873541580 |