|
Auszug Inhaltsverzeichnis:
St. Florian südlich von Linz, Sebastiansaltar im Kloster
Regensburg, Stadtmuseum, Wappen von Altdorfer mit Todestagangabe
Regensburg, Stadtmuseum, Freiheitsbuch der Stadt Regensburg von 1535
Budapest, Szepmüveszeti Muzeum, Landschaft mit Burg [Szépmüvészeti]
St. Florian, Skizze vom Sebastiansaltar
St. Florian, Stifter des Sebastiansaltars
St. Florian, Martyrium des hl. Sebastian im Sebastiansaltar
St. Florian, hl. Sebastian beim Verhör
St. Florian, Folterung des hl. Sebastian
St. Florian, Bergung des Leichnams des hl. Sebastian aus der Kloake
St. Florian, Passion Christi im Sebastiansaltar
St. Florian, Gefangennahme Christi am Olberg
St. Florian, Pontius Pilatus im Sebastiansaltar
St. Florian, Kreuzigung Christi im Sebastiansaltar
St. Florian, die Heiligen Margareta und Barbara in der Predella
Regensburg, Stadtmuseum, Tafel aus einem Flügelaltar der Minoritenkirche
Seitenstetten östlich von Steyr, Stiftsarchiv, Federzeichnung "Hl.
Johannes«
Seitenstetten, Stiftsarchiv, Federzeichnung »Hl. Matthäus«
Regensburg, Stadtmuseum, Holzschnitt »Das Urteil des Paris«
Regensburg, Stadtmuseum, Holzschnitt »Enthauptung des hl. Johannes«
Regensburg, Stadtmuseum, Kupferstich »Maria mit dem Jesuskind«
München, Alte Pinakothek, »Alexanderschlacht«
Düsseldorf, Kunstmuseum, Entwurfzeichnung »Susanne im Bade«
Regensburg, Stadtmuseum, Fresko aus dem Kaiserpad im Bischofshof
St. Florian, die Christin Lucina im Sebastiansaltar
25 Bilder: Dr. Wilfried Bahnmüller - 20;
Sammlung Professor Johannes Goldner - 5 (Seiten 7, 9, 32, 35, 45).
Pannonia-Verlag, 1987, ISBN 3789701300, 9783789701306
Bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Altdorfer
Albrecht Altdorfer (* um 1480 wahrscheinlich in Altdorf
bei Landshut; † 12. Februar 1538 in Regensburg) war ein deutscher Maler,
Kupferstecher und Baumeister der Renaissance. Er gilt als Hauptmeister der
sogenannten Donauschule (deren Mitglieder auch als „wilde Maler von der Donau“
bekannt sind) und neben Albrecht Dürer als Begründer der Nürnberger
Kleinmeister.
Leben und Werk
Altdorfer erhielt am 13. März 1505 das Regensburger Bürgerrecht und wurde 1526
Ratsmitglied und Stadtbaumeister von Regensburg. In dieser Funktion
überarbeitete er die Befestigungsanlagen der Stadt. Altdorfer hat in der
europäischen Malerei erstmals die Landschaft zum eigentlichen und selbständigen
Bildthema gemacht. Selbst in seinen religiösen Gemälden und Altarbildern waren
Menschen nur noch Beiwerk zur Landschaftsmalerei.
Ab 1506 sind die ersten Zeichnungen und Gemälde datiert, die ihn rasch bekannt
machten. Als sein bedeutendstes und umfangreichstes Werk gilt der von 1509 bis
1518 entstandene Sebastiansaltar von Stift St. Florian bei Linz mit seinen
dramatisch-manieristischen Szenebildern. Seine Donaulandschaft ist das erste
reine Landschaftsgemälde, das uns aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters
überliefert ist.
Von seinen 55 Tafelbildern befinden sich einige im Kunsthistorischen Museum in
Wien. 124 Zeichnungen und Entwürfe (Triumphzug von Kaiser Maximilian I.) sind
erhalten geblieben. Die Alexanderschlacht (entstanden von 1528 bis 1529) gilt
als sein berühmtestes großes Gemälde. Der Auftraggeber war Herzog Wilhelm IV.
von Bayern und es zeigt auf einer Größe von 158 x 120 cm den Kampf Alexanders
des Großen gegen den Perserkönig Darius.
http://de.wikipedia.org/wiki/Donauschule :
Als
Hauptvertreter werden üblicherweise Albrecht Altdorfer und Wolf Huber angesehen.
Charakteristisch für die Donauschule ist ein neues, vorher unbekanntes
Naturempfinden. Die Natur erhält in ihren Bildern einen eigenständigen Rang -
von Wolf Huber sind die ersten Naturstudien ohne Menschendarstellungen nördlich
der Alpen bekannt. Erstmals im mitteleuropäischen Raum wird das Geschehen auch
in eine Landschaft eingebettet, die nicht selten symbolisch hervorgehoben wird.
Die Landschaft erhält oft einen das Hauptthema des Bildes unterstreichenden
Symbolgehalt; wird beispielsweise eine Kreuzigung dargestellt, ist der Himmel
oft von dunklen Wolken überzogen, die das gesamte Bild düster wirken lassen.
|